Über mich

An dieser Stelle möchte ich nochmal einen privateren Einblick gewähren, welche Gründe mich dazu bewegten, meine genannte, langjährige „Reise“ zu einer gesunden Lebensform anzutreten, damit Sie verstehen und nachvollziehen können, um was es mir genau in „meiner Sache“ geht:

Allgemein bekannt, haben wir uns als Gesellschaft an Begriffe wie Magersucht, Bulimie oder Schlankheitswahn (leider) gewöhnt, genauso aber auch an das weit verbreitete und als "normal" anerkannte Übergewicht, an Krankheiten wie Diabetes oder Adipositas/Fettleibigkeit etc.. Essgestörte Kinder und Jugendliche, aber auch erwachsene Menschen, welche unentwegt unzufrieden mit ihrem körperlichen Erscheinungsbild sind, sie alle stellen in der heutigen und leider auch in der vergangenen Gesellschaft keine Ausnahme dar. 

Besonders das weibliche Geschlecht scheint sich tagtäglich mit sehr unrealistischen Schönheitsidealen zu identifizieren und sich selbst aufzugeben, sei es nun in Richtung Schlankheitswahn oder diätfrustrierter Total-Vernachlässigung des Körpers. 

Ich selbst beobachte dieses Phänomen seit meiner Schulzeit. Ich bemerkte bei meinen Klassenkameradinnen regelrechte Wettkämpfe mit der Zielsetzung, schlanker zu sein und weniger zu wiegen - dramatischerweise die Körpergröße dabei unbeachtet - als z.B. deren beste Freundin. Von Menschen, welche mir in meiner Teenager-Zeit sehr nahe standen erfuhr ich schmerzlich, dass sich nach dem Essen beabsichtigt zu übergeben keine Seltenheit war oder bewusst ab dem Nachmittag jegliche Nahrungsaufnahme verweigert wurde. Stolz berichteten Mädchen sich untereinander, wieviel Kilos sie pro Woche verloren hatten und waren sich der Gefahr ihres Verhaltens in keinster Weise bewusst. 

Ab dem vierzehnten Lebensjahr, hatte auch ich mit dem ein oder anderen Kilo an Zunahme des Körpergewichts, besser gesagt des Körperfettanteils, zu kämpfen. Jedoch sah ich in besagter Nahrungsverweigerung und/oder des Übergebens nach Nahrungsaufnahme keine Option für mich und ließ mich glücklicherweise nicht in den Strudel des „Hunger-Trends“ hineinziehen, welcher nur kurzweilig zufriedenstellende Ergebnisse liefert und in allen weiteren Schritten gesundheitsschädliche Folgen verursachen - bis hin zu lebensgefährlich - werden kann. 

Ich beschloss für mich in zu dieser Zeit einen Weg zu finden, koste es was es wolle, welcher einen langfristigen Erfolg bietet und meiner Gesundheit keinen Schaden zuführen wird. 

Meine Vision war bereits in jungen Jahren, in Zukunft eine Lösung zu finden, Menschen einen Weg dahin weisen zu können, ein gesundes Leben zu führen mit einem schlanken Körper ohne erhöhten Körperfettanteil. Eine Lösung für ein Leben mit ausreichender Nahrungsaufnahme, ohne Mangelerscheinungen, ohne psychischen Druck, ohne dauerhaften Frust, ohne Jojo-Effekte und ohne dem Ergreifen lebensgefährlicher Maßnahmen. 

Ich besuchte mit 17 das erste Mal ein Fitness-Studio, jedoch waren meine Besuche dort – wie erwartet - sehr unregelmäßig. Es kostete mich sehr viel Überwindung in jungen Jahren mit meiner großen Unwissenheit, Unsicherheit, dem nicht vorhandenen Selbstbewusstsein und in Eigenregie, das große Thema Körperbewusstsein anzugehen. 
Jedoch wollte ich meine Vision nicht aufgeben, da mir klar war, dass diese Thematik mich mein Leben lang ebenfalls begleiten wird. 
Warum sollte ich, neben den anderen Menschen, eine Ausnahme sein? Auch da ich selbst bemerkte, dass mein Stoffwechsel während und nach meiner körperlichen Entwicklungsphase nun völlig anders funktionierte, als noch zu Kindheitstagen. 

Auch ich wollte mit meinem Spiegelbild zufrieden sein, möglichst bald und auch in Zukunft. 

Somit beschloss ich mit 19 Jahren mich erneut in einem Fitnessstudio für 12 Monate zu verpflichten. Meine Trainingseinheiten bestanden nun in regelmäßiger Form aus 30-60 Minuten Cardio-Training und 60 Minuten Krafttraining. Ich stellte fest, dass sich mein Körper zwar veränderte, er wurde straffer und ich fühlte mich fitter, jedoch bemerkte ich auch hier, dass ich zusätzlich strenge Diäten halten musste, um meine Erfolge sichtbar zu unterstützen. Weiter bemerkte ich keinerlei Verbesserung meines Immunsystems. Dies konnte also auch nicht die endgültige Lösung des gesellschaftlichen Problems sein. 

So vergingen Jahre um Jahre, ich besuchte aufgrund mehrerer Wohnortwechsel verschiedene Fitnessstudios, jedoch konnte mir keiner der jeweils anwesenden Trainer wirklich helfen. Viele Tipps welche ich bekam, halfen mir kurzfristig, jedoch hatte ich regelmäßig mit Jojo-Effekten zu kämpfen, sobald meine Trainingseinheiten etwas unregelmäßiger waren. Dies erschien mir nicht logisch. 
Ich suchte nach einer Lösung, welche mir die Möglichkeit bietet, auch ausreichend Freizeit neben den regelmäßigen Trainingseinheiten zu haben, ohne befürchten zu müssen, dass sich meine weitere Freizeitgestaltung - nebst Fitness - unverzüglich auf der Waage und vor dem Spiegel sichtbar machen wird.

Letztendlich, nach vielen mehr und teilweise auch minder frustrierenden Jahren, während ich mittlerweile 50% meiner Freizeit, Feierabende und Wochenenden mit Sport verbrachte, stellte ich fest: Bodybuilding ist die Lösung; und zwar Bodybuilding nicht im Sinne von Einnahme diverser, hochpreisiger Nahrungsergänzungsmittel und dem Hochloben von komplizierten Trainings- und Ernährungsplänen, sondern wortwörtlich Body-Building: das Formen und Modellieren des Körpers mit dem Aufbau beständiger Muskelmasse und einem somit höheren 24/7-Kalorienbedarf und ebenfalls einer gesteigerten 24/7-Kalorien-&Fett-Verbrennung.
Leider stellte ich schnell fest, dass besonders der weibliche Körper von der Natur aus nicht darauf ausgelegt ist, Muskelvolumen aufzubauen. Besagtes Volumen bzw. ein „gewachsener“ Muskel ist, wie ich feststellte, jedoch die Lösung um den täglichen Kalorienumsatz zu erhöhen, um mich nicht wieder – wie viele Menschen, gestern, heute und wie vermutlich auch in der Zukunft - in einem frustrierendem Diät-Kreislauf wiederzufinden. 

Somit studierte ich viele weitere Jahre in Eigenregie meinen eigenen Körper und verschiedene Trainings-Arten um letztendlich 2016, in meiner ganz eigenen Art und Weise, die Lösung für das vorhandene Problem zu finden. 

Da es meine Vision war, Menschen eine realistische und alltagstaugliche Art und Weise in Zukunft bieten zu können, war hier nun mein Ziel erreicht. In den darauffolgenden Jahren fuhr ich meine sportliche Betätigung drastisch herunter und stellte fest: meine Muskelmasse blieb nahezu komplett erhalten, mein Körperfettanteil pendelte sich in einem gesunden, gesellschaftlichen unterdurchschnittlichen, Rahmen ein und ich konnte mich sogar des Öfteren etwas kalorienreicher ernähren, ohne dass es sich auf der Waage bemerkbar machte. 
Meine Abwehrkräfte entwickelten sich grandios und ich hatte mit weitaus weniger Erkältungen/grippalen Effekten zu kämpfen als in der Vergangenheit. 

Nun wollte ich mit dieser Erfahrung in Zukunft der „diätgeplagten“ Gesellschaft zur Seite stehen und das leidige Diät-Thema, speziell für Frauen - aber natürlich für auch für Männer und div. Geschlechter - zu beenden. Ich buchte ein Fernstudium für eine Fitnesstrainer-Lizenz, kündigte nach 19 ½ Jahren meine Festanstellung als Groß- und Außenhandelskauffrau, bestand im Januar 2019 die Prüfung für die Fitnesstrainer-B-Lizenz und möchte nun meine Vision, welche ich nun seit mehr als zwanzig Jahren vor Augen habe, mit Leben befüllen und Menschen, welche in der Gesellschaft unter einem enormen Schönheitsideal-Druck stehen, helfen und ihnen den Weg zu einem Körpergefühl in Selbstliebe zeigen.

Das beschriebene Konzept bezieht sich nicht ausschließlich auf das Erreichen eines attraktiven Körpers. Es soll vorrangig der Zielsetzung dienen, eine mental gesunde Grundeinstellung zum eigenen Körper und Geist zu erlangen. Es soll möglichst - so meine Vision - dazu beitragen, das hohe Aufkommen der oben genannten Krankheiten einzudämmen.

Auch wenn ich meine Marke femalegainz getauft habe, ich berate und begleite auch gerne Männer und diverse Geschlechter auf ihrem Weg in die Fitness-Welt, welche nicht nur optische und gesundheitliche Vorteile mit sich bringt, sondern auch einen großen Einfluss auf das eigene Selbstwertgefühl mit sich bringen kann.